Konfirmation heißt "Befestigung" bzw. "Bestätigung"

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Sie ist sozusagen der zweite Teil der Kindertaufe. Was den Kindern bei ihrer Taufe an Glauben zugesprochen wurde, sollen sie in der Konfirmation selbst bekennen.

Der heute ein- bis zweijährige Konfirmandenunterricht, der im Konfirmationsgottesdienst seinen Abschluss findet, hat inzwischen nicht mehr den Charakter einer so genannten Katechismusprüfung (bei der Luthers "Kleiner Katechismus" abgefragt wurde), sondern dient der Erneuerung und Vergewisserung der Taufzusage.

Konfirmation stellt in erster Linie eine Segenshandlung dar. Mit der Konfirmation erhalten die jungen Leute auch kirchliche Rechte: Sie sind zur Teilnahme am Abendmahl zugelassen und können das Patenamt übernehmen. Zugleich ist dies die Voraussetzung für das aktive und passive Wahlrecht sowie die Möglichkeit, Ämter in der Kirche zu übernehmen.

Wer sein Kind konfirmieren lassen will, sollte Folgendes bedenken:

Voraussetzung für die Konfirmation ist die regelmäßige Teilnahme am Unterricht und der regelmäßige Besuch des Gottesdienstes und Teilnahme am Gemeindeleben.

Es ist wünschenswert, wenn die Eltern gerade in der Konfirmandenzeit immer wieder gemeinsam mit ihren Kindern den Gottesdienst besuchen.

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